Gedichte Zitate

 by

Michaela Bischof

Gedichte und Zitate

DIE BUNTE BLUMENWIESE

Staunend steh ich vor der bunten Blumenwiese,

in meinen Haaren eine leichte Sommerbrise.

Ich sehe Blumen, soweit mein Auge reicht,

mein Blick keine Sekunde vor dieser Schönheit weicht.

Jede Blume ist eine besondere in ihrer Art.

Die eine gedeiht fein und zart.

Eine andere groß und bunt,

eine weitere mit gelbem Punkt.

Einzigartig ist jede in ihrer Blüte,

pure Lebenskraft und unendliche Güte.

Keine kennt es, besser als die andere zu sein.

Keine fühlte sich jemals allein.

Keine kennt es zu urteilen.

Keine zieht es vor, lieber in ihrem Schmerz zu verweilen.

Keine kennt es, sich noch mehr anzustrengen.

Keine beginnt sich selbst einzuengen.

Keine denkt sich, sie hätte das schönere Kleid.

Keine kennt den Neid.

Jede einzelne Blume ist schlicht perfekt in ihrem Sein und

genießt den herrlichen Sonnenschein.

29. Mai 2025


Gedanken und Anregungen zum Gedicht

Wir könnten mehr wie Blumen sein. Die Sonne im Leben genießen und uns auf das Schöne konzentrieren. Wir könnten lernen, uns anzunehmen und akzeptieren, wie wir sind. Wir könnten lernen, weniger zu urteilen und wir könnten lernen, mehr uns selbst treu zu sein. Wir könnten lernen, uns in unserem schlicht perfekten Sein zu zeigen und den Sonnenschein im Leben zu genießen.

Wenn wir bereit sind, zu lernen.

DER MENSCH IN SEINER VERSUMPFUNG

Ich sehe Menschen, sie laufen ferngesteuert hinterher,

sie denken sich in Sicherheit in ihrem Heer.

Ich sehe Menschen, sie haben vergessen, was es heisst zu interpretieren,

sie weichen lieber aus als zu intervenieren.

Ich sehe Menschen, sie zeigen sich in perfekter Fassade,

dabei sind sie leer unter ihrer Maskerade.

Ich sehe Menschen ohne Haltung,

gefangen in ihrer eigenen Spaltung.

Ich sehe Menschen, die über Leichen gehen,

zugemüllt vom eigenen sinnlosen Sehen.

Ich sehe Menschen, ihr Anblick verschnürt mir meine Kehle,

denn die Dunkelheit hat Platz genommen in ihrer Seele.

November 2024

DIE LIEBE

Wenn die Liebe dein Herz berührt,

dich plötzlich in eine andere Sphäre führt.

Wird kommen dein altes Denken,

dich sofort versuchen zurück auf die alten Wege zu lenken.

Dir tiefe Angst machen,

dir einreden tausende unwichtige Sachen.

Dir nehmen das wunderschöne Gefühl,

bis es in deinem Herzen wieder wird ganz kühl.

Doch lass es dir nicht nehmen,

widme dich statt dessen den schönen Themen.

Lass dich von deinem Herzen führen,

jeden Tag dich in deinem Innern neu berühren.

Bleibe stark deinem Fühlen treu,

trenne Dich wie der Weizen von der Spreu.

Fang dein glückliches Leben an

und genieße die wunderbare Liebe fortan.


AUF DEM STERBEBETT

Hätte ich meinen Liebsten doch mehr Ich Liebe Dich gesagt,

statt dessen habe ich mich so oft über Kleinigkeiten beklagt.

Hätte ich mich meinen Gefühlen angenommen,

statt dessen bin ich mit aller Kraft gegen sie geschwommen.

Hätte ich meiner Seele ihren Ausdruck erlaubt,

statt dessen habe ich mir mit materiellen Dingen meine Zeit geraubt.

Hätte ich doch nur öfters ein Nein ausgesprochen

statt dessen habe ich mir immer wieder mein Herz gebrochen.

Hätte ich mir meine schönsten Träume erfüllt,

statt dessen habe ich mich mit unnützlichem Gedanken eingehüllt.

Hätte ich gern noch so vieles getan,

statt dessen bin ich angekommen am Ende meines Lebensplan.

Liege jetzt auf meinem Sterbebett,

um mich herum alles lieblich eingerichtet wirklich nett.

Doch was bleibt ist nicht sehr viel,

ich fühle mich wie ein Verlierer in diesem Spiel.

Sind viele da die sich um mich kümmern,

doch in mir liegt alles in Trümmern.

Mein Körper er schmerzt so sehr,

noch immer setze ich mich aller Kraft zur wehr.

Mein Kopf fährt auf der verrücktesten Achterbahn,

doch ich weiß er wird bald zum Untertan.

Ich gebe mich ganz jammerhaft,

mein Körper bald hast du es geschafft.

Ich kann schon die Lichter sehen,

werde jetzt von dieser Welt gehen.

Ich verabschiede mich jetzt von dir

danke wundervoller Körper du bleibst hier

Um mich wird alles ganz still und leer.

Ich spüre schon meinen Körper nicht mehr.

Lass mich jetzt einfach fallen,

wünsche ein schönes Leben euch allen.

Möget ihr es besser machen,

damit ihr eines Tages gehen könnt mit eurem schönsten Lachen.


DIE VOLLMONDNACHT

In der Stille der herbstlichen Nacht,

zeigt sich hoch am Himmel

der Vollmond in seiner schönsten Pracht.

Magisch wirst du von seiner Lichtkraft angezogen,

mit Tränen in den Augen schaust du nach oben.

Sein hell scheinendes Licht,

trifft dich mitten in dein zartes Gesicht.

Lächelnd winkt er dir von oben zu,

sagt dir "ja so wundervoll bist du".

"Könntest du dich von hier oben sehen,

würdest du erhobenes Hauptes durch dein Leben gehen".

Du denkst "jetzt werde ich verrückt"

und doch bist du von den schönen Worten des Mondes entzückt.

Nicht leicht die wärmende Worte anzunehmen,

viel leichter geht es in den Gedanken der Alltagssorgen zu schweben.

Tief berührt im Innern deines Herzen,

lösen sich behutsam deine unerträglichen Schmerzen.

Wie gut du auch deine Wunden hast versteckt,

da ist Jemand der all deine Narben hat entdeckt.

Die endlosen Gedanken machen nun keinen Sinn,

befreit gibst du dich der Mondkraft hin.

Da fällt sie ab die schwere Ballast,

jetzt erkennst du die Dringlichkeit einer Rast.

Danke herrlichste Vollmondnacht,

dass du heute Abend hast an mich gedacht.

DER MENSCH

Der Mensch verliert sich in seinen Alltagssorgen.

Der Mensch denkt öfters heut schon an Morgen.

Der Mensch dreht sich ständig in seinem Denken.

Der Mensch vergisst, sein Leben selber zu lenken.

Der Mensch hat große Angst, seine Gefühle zu zeigen.

Der Mensch lässt sich von der Macht anderer zu Boden neigen.

Der Mensch wird von Tag zu Tag immer mehr leer.

Doch dieser Mensch, er ist noch so viel mehr.

Findet er zurück zu seinem Herzen,

werden verblassen, all seine Schmerzen.

Haltet er inne in der Kraft der Stille,

wird ihm in Zukunft geschehen nach seinem bestem Wille.

Hat er erkannt was im Leben wirklich zählt,

gibt es nichts mehr, dass in quält.

Den geboren ist der Mensch auf Erden,

um mit der Liebe wieder eins zu werden.


Das leise Flüstern meiner Seele

Ich höre das leise Flüstern meiner Seele,

trotzdem folge ich weiter dem Weg meiner inneren Leere.

Ich höre das leise Flüstern meiner Seele,

noch immer möchte ich nichts Wissen von meiner Schwere.

Ich höre das leise Flüstern meiner Seele,

ihr Schmerz zeigt sich mir bereits in meiner Kehle.

Ich spüre das leise Flüstern meiner Seele bereits im ganzen Körper,

noch immer möchte ich nicht hören auf ihre klaren Wörter.

Würde ich die Worte meiner Seele annehmen,

müsste ich mich stellen all meinen Problemen.

Mein starres Denken will das nicht,

lieber lass ich zu, dass mein Herz zerbricht.

In meinem Kopf herrscht große Angst vor Veränderung,

was wenn es kommt zur Verschlimmerung.

Vertrauensvoll sollte ich mich meinen Gefühlen hingeben,

nicht an meiner Vergangenheit bleiben kleben.

Wie soll ich das schaffen,

ich fürchte mich vor meinen eigenen Waffen.

Meine Seele flüstert mir noch einmal zu,

die Entscheidung triffst ganz alleine du.

Lass nicht zu, dass es kommen muss zur weiteren Erschütterung,

lass nicht zu, dass dein Herz noch mehr kommt in die Verkümmerung.

Du alleine hast die Wahl,

entscheide klar und beende deine Qual.

Lass zu, dass Liebe dich zum Strahlen bringt

von Oben bis Unten durch all deine Zellen dringt.

Lass zu die Veränderung,

finde zurück zur Urkraft, deiner Verankerung.

Erfüllt und gesund sollst du durch dein Leben gehen,

dafür musst du nur stets zu dir selber stehen.

Halte dich daran und genieße dein wundervolles Leben fortan.


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